Schnellzugriff

Arbeitsrecht für Minijobber - Gleiches Recht für alle!

Arbeitsrecht für Minijobber - Gleiches Recht für alle!

Minijobber haben die gleichen Arbeitsrechte wie Vollzeitbeschäftigte.
Minijobber haben die gleichen Arbeitsrechte wie Vollzeitbeschäftigte.

Minijobs sind Beschäftigungen, die entweder geringfügig entlohnt oder kurzfristig ausgeübt werden können. Bei dem geringfügig entlohnten Minijob darf der Arbeitnehmer regelmäßig im Monat nicht mehr als 450 Euro verdienen. Ein kurzfristiger Minijob liegt vor, wenn die Beschäftigung im Laufe eines Kalenderjahres auf höchstens drei Monate oder 70 Arbeitstage - unabhängig von der Höhe des Verdienstes - begrenzt ist. Ab 1. Januar 2019 betragen die Zeitgrenzen für eine kurzfristige Beschäftigung zwei Monate oder 50 Arbeitstage.

Arbeitnehmer, die einen Minijob ausüben, gelten nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) als Teilzeitbeschäftigte.

Sie haben im Arbeitsrecht grundsätzlich die gleichen Rechte wie Vollzeitbeschäftigte. Arbeitgeber müssen daher insbesondere die folgenden arbeitsrechtlichen Grundsätze beachten:

  • Gleichbehandlung
  • Schriftlicher Arbeitsvertrag/Niederschrift der vereinbarten wesentlichen Arbeitsbedingungen
  • Mindestlohn
  • Erholungsurlaub
  • Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, bei Schwangerschaft und Mutterschaft, bei Erkrankung des Kindes sowie bei Arbeitsausfall und an Feiertagen
  • Sonderzahlungen/Gratifikationen
  • Kündigungsschutz und Kündigungsfristen

Die wichtigsten arbeitsrechtlichen Grundsätze für Minijobber hat die Minijob-Zentrale jetzt in einem Merkblatt zusammengefasst.

Das Merkblatt "Arbeitsrecht für Minijobber" finden Sie hier.

Quelle: Minijob-Zentrale, Juni 2017

 

Zurück