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Beschäftigte der Papierverarbeitung erhalten 5,5 Prozent mehr Geld

Beschäftigte der Papierverarbeitung erhalten 5,5 Prozent mehr Geld

Die rund 100.000 Beschäftigten der Papier- Pappe- und Kunststoffe verarbeitenden Industrie erhalten künftig deutlich mehr Geld. Nach fünf Verhandlungsrunden einigte sich ver.di mit den Arbeitgebern auf Lohn-und Gehaltssteigerungen von insgesamt 5,5 %.

Zum 1. März 2019 steigen die Löhne und Gehälter um 2,8 Prozent und zum 1. März 2020 um weitere 2,7 Prozent. Die Ausbildungsvergütungen werden ab dem 1. März 2019 um 90 Euro monatlich erhöht. Die Arbeitgeber hatten gefordert, durch eine Öffnungsklausel die Möglichkeit zu erhalten, die Tarifsteigerungen erst zu einem späteren Zeitpunkt zu bezahlen. Diese Forderung wurde vollständig abgewehrt.

„Angesichts der Ausgangslage in der Papierverarbeitung ist dies am Ende einer sehr langwierigen Tarifrunde ein respektables Ergebnis. Es wurde erst möglich durch die breite Beteiligung vieler Beschäftigter an Warnstreiks“, sagte ver.di-Verhandlungsführer Frank Werneke.

Der Tarifvertrag hat eine 27-monatige Laufzeit. Die ver.di-Tarifkommission muss ihm noch zustimmen und trifft sich am 20./21. März 2019.

Quelle: ver.di BV

 

 

 

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