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Branchen Mindestlöhne steigen

Branchen Mindestlöhne steigen

In mehreren Branchen steigen zum 01.01.2016 die tarifvertraglich vereinbarten und für allgemeinverbindlich erklärten Branchenmindestlöhne:

  • Abfallwirtschaft (9,10 Euro)
  • Baugewerbe (11,25 Euro West/11,05 Euro Ost)
  • Berufliche Aus- und Weiterbildung (14,00 Euro West/13,50 Euro Ost)
  • Dachdeckerhandwerk (12,05 Euro)
  • Elektrohandwerk (10,35 Euro West/9,85 Euro Ost)
  • Forstliche Dienstleister und Gartenbau (8,00 Euro West/7,90 Euro Ost)
  • Gebäudereinigerhandwerk Innen- u. Unterhaltsreinigung 
    (9,80 Euro West/8,70 Euro Ost)
  • Gebäudereinigerhandwerk Glas- und Fassadenreinigung 
    (12,98 Euro West/11,10 Euro Ost)
  • Geld- und Wertdienstleister (10,11-12,56 Euro West/9,33 Euro Ost und Berlin)
  • Geld- und Werttransporte (11,80-15,73 Euro West/11,24 Euro Ost)
  • Pflegebranche (9,75 Euro West/9,00 Euro Ost)
  • Textil- und Bekleidungsindustrie (Steigerung zum 1.1. nur für Ostdeutschland und Berlin: von 7,50 Euro auf 8,25 Euro und dann im November 2016 auf 8,75 Euro)

Im Jahresverlauf steigen die Mindestlöhne in folgenden Branchen:

  • Gerüstbauerhandwerk
    (ab 4/2016: 10,70 Euro)
  • Maler und Lackiererhandwerk 
    (ab 5/2016: Ungelernte 10,10 Euro, Gesellen 13,10 Euro West/
    12,90 Euro Berlin/11,30 Euro Ost)
  • Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk
    (ab 5/2016: 11,35 Euro West/11,00 Euro Ost)
  • Leiharbeit/Zeitarbeit 
    (ab 6/2016: 9,00 Euro West/8,50 Euro Ost und Berlin)
  • Wäschereidienstleistungen
    (ab 7/2016: 8,75 Euro)
  • Schilder- und Lichtreklameherstellerhandwerk
    (ab 9/2016: Helfer 10,31 Euro, Gesellen 13,26 Euro)
  • Fleischwirtschaft (ab 12/2016: 8,75 Euro)

Bis Ende 2016 kann mit allgemeinverbindlichen Tarifverträgen vom gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro nach unten abgewichen werden. Ab 2017 gilt dann der Mindestlohn von 8,50 Euro in allen Branchen, selbst wenn ein Tarifvertrag ein niedrigeres Entgelt vorsieht.

Quelle: WSI Tarif Archiv

 

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