Schnellzugriff

CDA Bundesvorstand beschließt sozialpolitische Forderungen für Koalitionsverhandlungen

CDA Bundesvorstand beschließt sozialpolitische Forderungen für Koalitionsverhandlungen

Die CDA lehnt eine Aufweichung des Mindestlohns ab und will die sachgrundlose Befristung von Arbeitsverträgen abschaffen. Bild: Joe Kramer
Die CDA lehnt eine Aufweichung des Mindestlohns ab und will die sachgrundlose Befristung von Arbeitsverträgen abschaffen. Bild: Joe Kramer

Auf seiner Tagung in Karlsruhe hat der CDA Bundesvorstand(Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft Deutschlands) am vergangenen Wochenende konkrete Forderungen zu den Themenfeldern Arbeit, Soziales, Rente und Pflege verabschiedet.

 Der CDA Bundesvorsitzende  und NRW Arbeitsminister Karl-Josef Laumann sagte dazu: 

"Die CDA ist optimistisch, dass von einer möglichen Jamaika-Koalition positive sozialpolitische Signale für Deutschland ausgehen können. Zu unseren Zielen für die nächsten Jahre gehören: eine echte Verbesserungen beim Kampf gegen die Altersarmut, etwa bei der Erwerbsminderungsrente, die Rückkehr zur paritätischen Finanzierung bei der Krankenversicherung und klare Verbesserungen für die Pflegekräfte.“

Aus Sicht der CDA gehören in einen Koalitionsvertrag auch die Abschaffung der «sachgrundlosen Befristung» von Arbeitsverträgen und der Rechtsanspruch auf Rückkehr von Teilzeit in Vollzeit. Laumann sagte: «Es ist falsch, immer nur mit dem Finger auf die freie Wirtschaft zu zeigen. Auch im öffentlichen Dienst hangeln sich viele Menschen von einem befristeten Arbeitsvertrag zum nächsten. Das muss sich ändern.»

Flexibilität sei bislang immer nur aus Sicht des Arbeitgebers definiert worden. Doch auch für die Wünsche von Arbeitnehmern, die nach einer Familienpause von der Teilzeitbeschäftigung auf ihre Vollzeitstelle zurück wollten, müsse es Flexibilität geben.

Die Arbeitnehmerorganisation der CDU lehnt eine erneute Deregulierung der Zeitarbeit und eine Aufweichung des gesetzlichen Mindestlohns unter dem Deckmantel der „Entbürokratisierung“ entschieden ab. Beim Arbeitszeitgesetz habe der Gesundheitsschutz Vorrang. Die bestehenden Regelungen zu täglichen Höchstarbeitszeiten und Ruhepausen sollen aus Sicht der CDA erhalten bleiben.

Quelle: CDA (Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft Deutschlands)

 

Zurück