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Entgelttransparenzgesetz - Broschüre informiert betriebliche Akteure

Entgelttransparenzgesetz - Broschüre informiert betriebliche Akteure

Eine neue Broschüre des BMFSF informiert betriebliche Akteure über das Entgelttransparenzgesetz Bild: Joe Kramer
Eine neue Broschüre des BMFSF informiert betriebliche Akteure über das Entgelttransparenzgesetz Bild: Joe Kramer

Seit dem 6. Januar 2018 haben Beschäftigte in größeren Betrieben (über 200 Beschäftigte) einen Auskunftsanspruch über die Kriterien und Verfahren zur Festlegung ihres Lohnes. Die Auskunft erteilt der Betriebs- oder Personalrat oder der Arbeitgeber. Auch für Tätigkeiten, die die Beschäftigten als gleich oder gleichwertig erachten, besteht eine Auskunftspflicht. Der Arbeitgeber muss den/die Anfragenden informieren, wieviel er für die Vergleichstätigkeit bezahlt. Voraussetzung ist, dass ein Vergleich mit mindestens 6 Personen des jeweils anderen Geschlechts möglich ist, die die gleiche/gleichwertige Tätigkeit ebenfalls ausüben.

Neben dem Auskunftsanspruch wurden mit dem neuen Gesetz zwei weitere Instrumente für Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten (Betriebliche Prüfverfahren und Berichtspflichten) eingeführt, um das Gebot des gleichen Entgelts für Frauen und Männer bei gleicher und gleichwertiger Arbeit in der Praxis sicher zu stellen.

Eine Broschüre des BMFSFJ informiert insbesondere Betriebs- und Personalräte sowie Arbeitgeber praxisnah über das neue Gesetz. Die Broschüre kann über folgende Seite bezogen werden:

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/service/publikationen/das-entgelttransparenzgesetz--ein-leitfaden-fuer-arbeitgeber-sowie-fuer-betriebs--und-personalraete/118300

 

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