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Mindestlohn wirkt - Beschäftigung entwickelt sich weiter positiv

Mindestlohn wirkt - Beschäftigung entwickelt sich weiter positiv

Zwei Jahre nach Mindestlohneinführung ist die Beschäftigungsentwicklung positiv. Bild: Michel Koczy
Zwei Jahre nach Mindestlohneinführung ist die Beschäftigungsentwicklung positiv. Bild: Michel Koczy

Die vierte Ausgabe des Arbeitsmarktspiegels beschreibt anhand aktueller Daten wichtige Trends auf dem deutschen Arbeitsmarkt vor dem Hintergrund der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland. Anhand vorläufiger Hochrechnungen für Januar und Februar 2017 lassen sich außerdem aktuelle Entwicklungen nach Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 auf 8,84 Euro beobachten.

Die Gesamtbeschäftigung in Deutschland weist zwei Jahre nach Einführung des gesetzlichen Mindestlohns weiter eine positive Entwicklung auf, überwiegend getrieben von einer stetig zunehmenden Anzahl an sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Die Zahl der ausschließlich geringfügig entlohnten Beschäftigten, die nach der Mindestlohneinführung 2015 deutlich gesunken ist, nimmt auch in den folgenden beiden Jahren weiter leicht ab. Auf Beschäftigungsanpassungen in Folge der Mindestlohnerhöhung gibt es nach den aktuellen Hochrechnungen bisher keine Hinweise.

Im Oktober 2016 sind über 29 Millionen Personen ausschließlich sozialversicherungspflichtig beschäftigt, etwa 1,2 Millionen mehr als im Oktober 2014. Die Zahl der ausschließlich geringfügig entlohnten Beschäftigten ist seit der Mindestlohneinführung hingegen deutlich gesunken, von gut fünf Millionen im Oktober 2014 auf 4,8 Millionen im Oktober 2016. Die stärkste Reaktion zeigt sich dabei direkt nach Mindestlohneinführung, doch auch im weiteren Verlauf der Jahre 2015 und 2016 nimmt die Anzahl im Trend weiter ab.

Den vierten Arbeitsmarktspiegel des IAB im Volltext finden Sie hier.

Quelle: IAB

 

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