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Minister Laumann: „Gute Arbeit – Verantwortungsvolle Unternehmen“ ist unser Leitbild

Minister Laumann: „Gute Arbeit – Verantwortungsvolle Unternehmen“ ist unser Leitbild

NRW Arbeitsminister Karl-Josef Laumann stellte im Pressegespräch die Schwerpunkte seines Hauses im Jahr 2018 vor. Bild: MAGS
NRW Arbeitsminister Karl-Josef Laumann hat die Schwerpunkte seines Hauses für das Jahr 2018 vorgestellt. Bild: MAGS

NRW Arbeitsminister Karl-Josef Laumann hat beim Auftaktpressegespräch am Montag die Schwerpunkte des Jahres 2018 in der Arbeits-, Gesundheits- und Sozialpolitik des Landes NRW vorgestellt. Dazu erläuterte der Minister u.a.:

„Wir wollen in unserem Land eine faire und gerechte Arbeitswelt. Und Arbeit ist vor allem dann fair und gerecht, wenn sie das Auskommen sichert und die Gesundheit sowie die Leistungs-und Beschäftigungsfähigkeit erhält. Als Leitbild der nordrhein-westfälischen Arbeitsmarktpolitik soll daher das Motto „Gute Arbeit – verantwortungsvolle Unternehmer“ dienen.

Gute Arbeit zeichnet sich durch einen wirksamen Arbeitsschutz aus. In diesem Zusammenhang ist es bedenklich, dass es jedes Jahr in Nordrhein-Westfalen rund 200.000 meldepflichtige Arbeitsunfälle gibt. Etwa 50 davon enden tödlich. Das heißt: durchschnittlich fast jede Woche einer. Auch vor diesem Hintergrund werden wir ein neues und modernes Arbeitsschutzkonzept erarbeiten, das noch in diesem Jahr in Kraft tritt. Der staatliche Arbeitsschutz wird die Unternehmen dabei beraten, aber zugleich „schwarze Schafe“ konsequent sanktionieren. Wir werden die Zusammenarbeit mit den Unfallversicherungen verbessern.

Apropos „schwarze Schafe“ und prekäre Arbeitsbedingungen:

Wir werden auch in diesem Jahr die Schwarzarbeit weiter bekämpfen und den Unternehmen klarmachen, Wirtschaft ist nicht Selbstzweck, sondern dient dem Gemeinwohl. Es wird einen besonderen Schwerpunkt bei den Kontrollen der Arbeitsbedingungen von Paketzustellern geben. Ich sage hier klar: Gewinninteressen von Internetversandhäusern dürfen auch in der Vorweihnachtszeit nicht zu Verstößen gegen das Arbeitszeitgesetz und das Sonntagsarbeitsverbot führen. Die Schwerpunktaktion bereiten wir ab Februar vor.

Wir wollen zusammen mit den Gewerkschaften bestehende Beratungsangebote für Werkvertragsarbeitnehmer – z. B. in der Fleischindustrie – ausbauen, um sie vor Ausbeutung zu schützen.“

Den vollständigen Sprechzettel des Ministers anlässlich des Pressegesprächs am 22.01.18 finden Sie hier.

 

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