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Minister Schmeltzer diskutiert mit Kindern im „Düsseldörfchen“

Minister Schmeltzer diskutiert mit Kindern im „Düsseldörfchen“

Christoph Honig, Burkhard Hintzsche, Minister Schmeltzer, Sonja Hirschberg, Andreas-Paul Stieber, Hanna Breuer, Helin-Asya Strauß
v.l.: Christoph Honig, Burkhard Hintzsche, Minister Schmeltzer, Sonja Hirschberg, Andreas-Paul Stieber, Hanna Breuer, Helin-Asya Strauß

Das „Düsseldörfchen“ ist ein Ferienprogramm des Vereins Aktion und Kultur mit Kindern (AKKI, im Bild Geschäftsführer Christoph Honig und Projektleiterin Sonja Hirschberg) und der Stadt Düsseldorf. Drei Wochen lang planen, gestalten und bauen mittlerweile 350 Kinder von 8 bis 14 Jahren nach eigenem Verständnis das "Düsseldörfchen". Sie leben, spielen, forschen und experimentieren als Bürger in der eigenen kleinen Stadt mit über 20 unterschiedlichen Bereichen und Werkstätten.

Im "Düsseldörfchen" gibt es nicht nur ein Rathaus mit einem gewählten Bürgermeister oder einer Bürgermeisterin, sondern auch zahlreiche Firmen, Geschäfte und Kultureinrichtungen. In allen Bereichen können die Bürger "Düsseleuro" verdienen, die dann auf ein Konto bei der „Bank“ eingezahlt und auch wieder auf dem Markt in Umlauf gebracht werden. „Hoch & Tief“ hilft beim Bau des Eigenheims in der Innenstadt und die „Schreinerei“ bei der passenden Möblierung. Im Autowerk entstehen skurrile Fahrzeuge, kleine Flitzer und Taxis. Dazu muss zunächst der Werkzeugführerschein bestanden werden. Das Modehaus und der Juwelier kümmern sich um das Outfit der BürgerInnen. Im Handwerk können die Beschäftigten einen Gesellenbrief und auch einen Meisterbrief erwerben. Mit zunehmender Qualifikation steigt auch der Lohn bzw. das Gehalt.

Minister Rainer Schmeltzer ließ sich von der Kinderbürgermeisterin Helin-Asya Strauß das Dorf zeigen und diskutierte anschließend zusammen mit dem Düsseldorfer Stadtdirektor Burkhard Hintzsche mit den Kindern über die Themen Arbeitslosigkeit, faire Arbeit und faire Löhne.

Fragen an den Minister und den Stadtdirektor waren z.B.:

- Was tun Sie als Arbeitsminister?

- Wie alt muss man sein, um in die Politik zu gehen?

- Was tun Sie gegen die Arbeitslosigkeit?

- Wie sieht faire Arbeit für Sie aus?

- Was ist fairer Lohn für Sie?

Neben diesen Fragen standen auch allgemeinere Themen wie z.B. der Wert des Geldes und die Angemessenheit der Bezahlung im "Düsseldörfchen" im Mittelpunkt der Diskussion.

Zu Letzterem erklärte Rainer Schmeltzer, dass ihm die Löhne und auch die Preise im Düsseldörfchen angemessen und ausgeglichen erscheinen. Wenn die Löhne den Kindern zu gering sind, könnten sie ja streiken. Da es aber zu keinem Streik gekommen ist und offensichtlich alle zufrieden sind, werden im "Düsseldörfchen" wohl faire Löhne gezahlt..

 

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