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Tagung "Minijobs"

Tagung "Minijobs"

Minijobs bedeuten nicht Minirechte!
Minijobs bedeuten nicht Minirechte!

Bereits im Jahre 2012 hat das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung in Essen (RWI; heute: Leibniz-lnstitut) eine Studie zur Analyse der geringfügigen Beschäftigung durchgeführt. Die Ergebnisse waren teilweise erschreckend. Über 50 % der Minijobber erhielten Löhne von unter 8,50 Euro und arbeitsrechtliche Standards wie Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und Entgelt an Feiertagen wurden in großem Umfang nicht gewährt.

Minijobs spielen weiterhin eine große Rolle auf dem Arbeitsmarkt. Auch wenn sich die Anzahl gewerblicher Minijobs nach der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns leicht reduziert hat, ist jeder fünfte Job in NRW nach wie vor ein Minijob.

Das NRW Arbeitsministerium hat deshalb das RWI mit einer Nachfolgestudie zur Analyse der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse beauftragt. Ziel dieser Untersuchung ist es, mehr über die aktuelle Verbreitung von Minijobs und die Entwicklungen der Arbeitsbedingungen dieser Beschäftigten im Vergleich zu den Zahlen aus 2012 zu erfahren. Im Fokus liegen die geänderten rechtlichen Rahmenbedingungen, insbesondere die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns.

Die Ergebnisse der Studie werden im Rahmen einer Fachtagung am Donnerstag, den 23.03.2017, um 13.00 Uhr in der Landesvertretung des Landes Nordrhein-Westfalen in Berlin, Hiroshimastraße 12-16, 10785 Berlin, präsentiert.

Am Vormittag um 10.00 Uhr wird NRW Arbeitsminister Rainer Schmeltzer die Studienergebnisse im Rahmen der Bundespressekonferenz vorstellen.

Den Einladungsflyer zu der Tagung finden Sie hier.

 

 

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