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Tarifliches Weihnachtsgeld 2016

Tarifliches Weihnachtsgeld 2016

In sehr vielen Wirtschaftszweigen sehen die Tarifverträge eine Jahressonderzahlung („Weihnachtsgeld/ 13. Monatseinkommen“) vor. Überwiegend wird die Leistung als fester Prozentsatz vom Monatseinkommen berechnet. Die Höhe der Leistung ist je nach Wirtschaftszweig unterschiedlich geregelt. So sieht z.B. der Tarifvertrag für das Baugewerbe für die Angestellten ein Weihnachtsgeld von 55 Prozent eines Monatseinkommens vor, für die Druckindustrie sind es 95 Prozent eines Monatseinkommens. Dagegen wird aufgrund des Tarifvertrages für die Süßwarenindustrie und für die Brauereien ein Weihnachtsgeld von 100 Prozent eines Monatseinkommens gezahlt.

Im Groß- und Außenhandel ist tarifvertraglich eine Jahressonderzahlung in Höhe von 433,92 Euro vorgesehen, im privaten Omnibusgewerbe sind es je nach Betriebszugehörigkeit 550 bis 850 Euro.

In den Tarifverträgen für das Fleischerhandwerk, das Konditorenhandwerk oder das Dachdeckerhandwerk (Angestellte) ist die Zahlung eines Weihnachtsgeldes nicht vorgesehen.

Anspruch auf die Zahlung von tariflichem Weihnachtsgeld oder einer Sonderzahlung haben nur diejenigen, die unter den Geltungsbereich eines Tarifvertrages fallen.

Für das Bäckerhandwerk sowie für das Gaststätten- und Hotelgewerbe sind Regelungen aus dem Manteltarifvertrag zum Weihnachtsgeld bzw. zur Jahressonderzahlung allgemeinverbindlich.

Deshalb haben alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Bäckerhandwerk Anspruch  auf ein Weihnachtsgeld von 250- 550 Euro je nach Betriebszugehörigkeit.

Nach einer Betriebszugehörigkeit von einem Jahr besteht im Gaststätten- und Hotelgewerbe ein Anspruch auf Jahressonderzahlung in Höhe 50 Prozent eines Monatseinkommens.

Eine Übersicht des tariflichen Weihnachtsgeld für ausgewählte Branchen finden Sie hier.

 

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