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UMWANDLUNG VON MINIJOBS - Handlungshilfe für Produktions- und Dienstleistungsunternehmen

UMWANDLUNG VON MINIJOBS - Handlungshilfe für Produktions- und Dienstleistungsunternehmen

Eine Handlungshilfe gibt Hinweise und Anregungen zur Umwandlung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Bild: Michel Koczy
Eine Handlungshilfe gibt Hinweise und Anregungen zur Umwandlung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Bild: Michel Koczy

Wirtschaftlicher, flexibler und kundenorientierter Handeln mit sozialversicherungspflichtig Beschäftigten

Die Handlungshilfe ist in dem Projekt „Durchführung von Transferaktivitäten zur Umwandlung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung“ der Initiative „Faire Arbeit – Fairer Wettbewerb“ entstanden und richtet sich an Geschäftsleitungen und Führungskräfte in Produktions- und Dienstleistungsunternehmen.

Sie möchte den Blick auf den Einsatz von Minijobber/innen sowie Teilzeit- und Vollzeitkräften im Betrieb schärfen. Anhand von Argumenten und Beispielen wird aufgezeigt, wie wirtschaftlicher Erfolg, Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit mit einem höheren Anteil sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung erzielt werden können.

Immer mehr Unternehmen sowohl im Produktions- als auch im Dienstleistungsbereich sehen sich steigenden Flexibilitätsanforderungen gegenübergestellt. Um diese zu erfüllen, setzen viele u. a. auf die Beschäftigungsform „Minijob“.

In Nordrhein-Westfalen gibt es 1,8 Millionen Minijobber/innen. Rund 1,3 Millionen gehen ausschließlich einer geringfügigen Beschäftigung nach. Minijobber/innen sind in ganz vielen Wirtschaftszweigen zu finden: So z. B. im Einzelhandel (226.000), in der Gastronomie (189.000), im Garten- und Landschaftsbau (156.000), im Gesundheitswesen (102.000), aber auch im Maschinenbau und in der Herstellung von Metallerzeugnissen (39.000) sowie in der Nahrungs- und Futtermittelindustrie (28.000).

Gleichzeitig gibt es aber auch immer mehr Betriebe, die sich bewusst gegen diese Beschäftigungsform entscheiden. Sie wandeln Minijobs um und stellen auch bei Neueinstellungen die Weichen in Richtung sozialversicherungspflich-tige Beschäftigung. Diese Betriebe machen sich die Vorteile von Teilzeit- oder Vollzeitbeschäftigungsverhältnissen zunutze. Sie agieren erfolgreich am Markt nicht trotz, sondern auch wegen der Umwandlung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung: Diese ist wirtschaftlicher und flexibler; die Mitarbeiter/innen übernehmen mehr Verantwortung und ihre Bindung an den Betrieb ist deutlich ausgeprägter als im Minijob. Erfahrungen zeigen: Je größer das Arbeitszeitvolumen, desto höher wird der Stellenwert von Arbeit im Tagesablauf. Dies hat positive Auswirkungen auf das Arbeitsverhalten. Das Interesse an der Arbeit und an den betrieblichen Abläufen steigt.

Die Handlungshilfe finden Sie hier.

 

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