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Gesetzliche Rahmenbedingungen

Änderungen in der Gesetzgebung zu Leiharbeit und Werkvertrag

Zum 01.04.2017 treten die gesetzlichen Änderungen bei Arbeitnehmerüberlassung und Werkverträgen in Kraft. In der Regel wird die Überlassungsdauer auf 18 Monate begrenzt, Equal Pay ab 9 Monaten gezahlt. In beiden Fällen bestehen Möglichkeiten tarifvertraglicher Abweichungen. Einsätze von Leiharbeitskräften müssen im Überlassungsvertrag als Arbeitnehmerüberlassung bezeichnet werden und das Betriebsverfassungsgesetz wird erweitert.

Wie stellt sich die betriebliche Interessenvertretung unter den neuen Rahmenbedingungen auf? An welcher Stelle kann Einfluss auf Fremdfirmeneinsätze genommen werden? Welche Ansprüche müssen Arbeitssuchende bei der Vermittlung in die Zeitarbeitsbranche kennen?

Über diese Fragen diskutierten am 17.01.17 im Düsseldorfer "Townhouse" auf Einladung der "Service-Hotline Zeitarbeit und Werkvertrag" zweihundert Betriebsräte, Gewerkschafter und Vertreter der Zeitarbeitsbranche.

Den Veranstaltungsbericht und die Präsentationen finden Sie hier.

 

Lohnhallengespräch "Aktuelle Entwicklungen in der Leiharbeit und bei Werkverträgen"

Am 19.Januar 2016 diskutierten bei der G.I.B. in Bottrop Betriebsräte und Personalverantwortliche aus Entleih- und Verleihunternehmen, Vertreter der Zeitarbeitsbranche, Wissenschaftler und Gewerkschafter über den aktuellen Stand des Gesetzgebungsverfahrens zur Neuregulierung von Leiharbeit und Werkverträgen.

Einen ausführlichen Veranstaltungsbericht finden Sie hier.

 

Arbeitsrechtliches Gutachten: Konkrete Vorschläge aus NRW zur Verhinderung des Missbrauchs von Werkverträgen und Leiharbeit

Werkverträge werden zunehmend genutzt, um Personalkosten zu sparen und Arbeitnehmerrechte zu umgehen. Das Arbeitsministerium Nordrhein-Westfalen hat deshalb Herrn Prof. Dr. Peter Schüren und Frau Prof. Dr. Christiane Brors im Rahmen der Initiative „Faire Arbeit – Fairer Wettbewerb“ beauftragt, ein Gutachten zu erstellen, das Lösungen für dieses Problem aufzeigen soll. Der damalige NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider stellte das Gutachten am 17. März 2014 in Berlin vor. Die Berichterstattung der Veranstaltung finden Sie hier.

Das arbeitsrechtliche Gutachten steht Ihnen im Folgenden als PDF-Download zur Verfügung: