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Zeitarbeit fair gestalten

Service-Hotline Zeitarbeit und Werkvertrag

Das Projekt "Hotline Zeitarbeit", wird bereits seit Ende 2008 vom NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales und dem Deutschen Gewerkschaftsbund in NRW unterstützt. Seit Juli 2014 wird das Projekt mit einem neuen Themenschwerpunkt "Werkverträge" unter dem Titel "Service-Hotline Zeitarbeit und Werkvertrag" im Rahmen der Initiative "Faire Arbeit - Fairer Wettbewerb" fortgesetzt.
Die Technologieberatungsstelle beim DGB NRW e.V. führt das Projekt aus. Die Aufgabe der TBS Beraterinnen ist es, schnell und unkompliziert Fragen von Beschäftigten in der Zeitarbeit zu beantworten oder sie an Expertinnen und Experten weiterzuvermitteln.
Als Ansprechpartner für Interessenvertretungen, in deren Unternehmen Zeitarbeit genutzt wird, verfügen die Beraterinnen der TBS bereits über vielfältige Unternehmenskontakte. Deshalb können sie Interessenvertretungen unterstützen, die Regelungen für den Einsatz von Leiharbeitskräften in ihrem Unternehmen vereinbaren wollen.

Das kostenlose Informationsangebot der Hotline kann auch von Arbeitsagenturen und Jobcentern genutzt werden. Die Beraterinnen führen vor Ort Veranstaltungen sowohl für die Arbeitssuchenden als auch für die Arbeitsvermittler und Arbeitsvermittlerinnen durch.

Die "Service-Hotline Zeitarbeit und Werkvertrag" hat durch eine Befragung von betrieblichen Interessensvertretungen quantitative und qualitative Informationen über den Einsatz von Fremdpersonal in Unternehmen in NRW gesammelt. Den Kurzbericht zu dieser online-Befragung finden Sie hier.

Das Projekt "Service-Hotline Zeitarbeit und Werkvertrag" wird bis Juni 2017 im Rahmen der Initiative "FAIRE ARBEIT - FAIRER WETTBEWERB" gefördert.

Ein Interview mit den Beraterinnen der Service Hotline finden Sie hier.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Projekt "Arbeitnehmerfreizügigkeit in NRW fair gestalten!"

Für Polen, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Estland, Lettland und Litauen als acht neue EU-Mitglieder gilt seit dem 1. Mai 2011 die uneingeschränkte Arbeitnehmerfreizügigkeit. Am 1. Januar 2014 sind Rumänien und Bulgarien hinzugekommen. In den letzten Jahren sind die Beschäftigungsbedingungen dieser Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer immer schlechter und unfairer geworden, sie ermöglichen ihnen oft kein Leben in sozialer Sicherheit. Besondere Probleme hinsichtlich der Einhaltung und Durchsetzung fairer Beschäftigungsbedingungen bestehen in der Leiharbeit, bei der in allen Branchen praktizierten Entsendung von Beschäftigten mittels Werkverträgen sowie bei der (Schein-)Selbständigkeit der Zugewanderten.

Projektziele:

  • Beratung und Unterstützung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aus Ost- und Mitteleuropa in arbeits- und sozialrechtlichen Fragen.
  • Aufbau eines Netzwerks von Strukturen zur Information, Beratung und Begleitung sowie gegebenenfalls Hilfe bei der Durchsetzung fairer Arbeitsbedingungen. 
  • Wissenstransfer in die Gewerkschaften und in die Bevölkerung

Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie hier.

Den Flyer der Beratungsstellen finden Sie hier.

Bilanzveranstaltung "Drei Jahre volle Arbeitnehmerfreizügigkeit für Beschäftigte aus Rumänien und Bulgarien in Deutschland" - Den Veranstaltungsbericht finden Sie hier.

Die Arbeitswelt in Deutschland aus Sicht von
Migrantinnen/Migranten - Beispiele aus der Beratungsarbeit - Die Beispiele finden Sie hier.

Interview mit Sczabolcs Sepsi zur Situation in der deutschen Fleischindustrie - Das Interview finden Sie hier.

"Fall des Monats"

In unserer Rubrik "Fall des Monats" stellen wir Einzelschicksale aus der Beratungsarbeit der Projekte "Arbeitnehmerfreizügigkeit fair gestalten!" und "Faire Mobilität" vor. Die Fälle sind beispielhaft für die Praktiken vieler Unternehmen im Umgang mit Beschäftigten aus Osteuropa.

- ZIMMERREINIGUNG IN LUXUSHOTELS IM RHEINLAND - Fallbeschreibung finden Sie hier.

- WEGEN KRANKHEIT FRISTLOS GEKÜNDIGT - Fallbeschreibung finden Sie hier.

 

Zeitarbeit - eine Brücke in den Arbeitsmarkt!?

Am 23. Oktober 2014 fand in Dortmund die Abschlussveranstaltung des Modellprojektes "Zeitarbeit - eine Brücke in den Arbeitsmarkt!?" mit 250 Besuchern statt. Das Modellprojekt hat die "Soziale Innovation GmbH" im Auftrag des MAGS im Rahmen der Initiative "Faire Arbeit - Fairer Wettbewerb" durchgeführt. Einen ausführlichen Bericht zu der Veranstaltung finden Sie hier.

Produkte aus dem Projekt finden Sie hier:

Befragungsergebnisse "Der Klebeeffekt in der Zeitarbeit aus Sicht von Zeitarbeitsunternehmen"

Flyer "Zeitarbeit eine Brücke in den Arbeitsmarkt?!"

 

Arbeitsschutzsituation Leiharbeit NRW

Die Arbeitsschutzverwaltung Nordrhein-Westfalen (NRW) hat im Rahmen der Überwachungsaktion „Zeitarbeit“ insgesamt 59 Zeitarbeitsfirmen und 157 Einsatzbetriebe überprüft und überraschende Ergebnisse erhalten. Ziel der Überwachungsaktion war es, einen Überblick über die Arbeitsbedingungen in der Zeitarbeit in kleinen und mittleren Betrieben (bis 250 Beschäftigte) zu gewinnen und diese bei Bedarf zu verbessern.

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