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Umwandlung von Minijobs

Minijobs können je nach Situation eine geeignete Beschäftigungsform sein. Sie dürfen aber reguläre Beschäftigungsformen nicht verdrängen oder ersetzen. Für die Beschäftigten sollen sie keine berufliche Sackgasse, sondern einen Einstieg in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bilden. Deshalb hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales ein Projekt gefördert, das zeigen soll, welche Ansätze und Strategien zur Umwandlung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung für die sogenannten "Aufstocker" besonders erfolgsversprechend sind. Dabei handelt es sich um die Gruppe der Minijobber und Minijoberinnen, die zusätzlich zu ihrem Verdienst Arbeitslosengeld II (Leistungen des Jobcenters) beziehen.

Das Projekt wurde durchgeführt von Soziale Innovation GmbH in Kooperation mit den Jobcentern in Bielefeld, Duisburg, Dortmund und im Kreis Unna.

Die Ergebnisse sollen später landesweit transferiert werden (hier der Abschlussbericht der Projektevaluation: Umwandlung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung - Handlungshilfe für eine erfolgreiche Integration sowie ein Link zur Internetseite des Projektträgers)

Den Modellrechner des Jobcenters Dortmund zur Umwandlung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung finden Sie hier.

In einem zweiten Projekt, "Umwandlung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung - Auswirkungen auf die betriebliche Beschäftigungspolitik?", wurden im Frühjahr 2015 u.a. 880 Betriebe der Branchen Einzelhandel, Hotel- und Gaststätten sowie Reinigung in Dortmund und im Kreis Unna befragt. 30 % der Betriebe halten perspektivisch eine Umwandlung für möglich.

Es wurden drei branchenspezifische Handlungshilfen zur Umwandlung entwickelt, die die von den Betrieben genannten Unterstützungsbedarfe bei einer Umwandlung berücksichtigen.

Die Handlungshilfe für den Einzelhandel finden Sie hier.

Die Handlungshilfe Hotellerie und Gastronomie finden Sie hier.

Die Handlungshilfe für die Gebäudereinigung finden Sie hier.

Allgemeine Informationen zu dem Modellprojekt finden Sie hier, erste Ergebnisse des Projektes können hier abgerufen werden,

Das Projekt wurde durchgeführt von der Soziale Innovation GmbH (Projektträger) in Kooperation mit dem Handelsverband NRW Westfalen-Münsterland, der Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen, dem Gebäudedienstleister GEBÄUDEREINIGER-INNUNG DORTMUND, Deutscher Gewerkschaftsbund sowie den Jobcentern Dortmund und Kreis Unna. Darüber hinaus haben zahlreiche Unternehmen mitgewirkt. Strategischer Partner ist die Wirtschaftsförderung Dortmund.

Ein Kurzinterview mit Cordula Sczesny (Soziale Innovation GmbH) finden Sie hier.

Weitere Aktionen:

www.maxistattmini.de

Die Kampagne "Maxi statt mini" will die Diskussion über Minijobs anstoßen und Alternativen zun den Minijobs unterstützen. Die Kampagne ist eine Initiative der Vereine Frau & Beruf im Kreis Warendorf und Frauen & Beruf Münster.