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Tagung "Faire Arbeit - gleicher Lohn für Frau und Mann"

Tagung "Faire Arbeit - gleicher Lohn für Frau und Mann" Minister Schneider: Benachteiligung von Frauen ist ein Skandal

Bild von NRW-Arbeitsminister Schneider auf der Tagung

Im Rahmen der Landesinitiative „Faire Arbeit – fairer Wettbewerb“ fordert NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider endlich faire Löhne für Frauen. „Es ist ein gesellschaftlicher Skandal, dass Frauen trotz bester Ausbildung auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts noch immer auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt werden“, sagte der Minister in Düsseldorf auf einer Tagung des nordrhein-westfälischen Arbeitsministeriums.

„Frauen verdienen in Deutschland 22 Prozent weniger als Männer. Mit anderen Worten: Männer erreichen den durchschnittlichen Jahresverdienst von Frauen schon Mitte Oktober eines Jahres. Unternehmen, die faire Wettbewerbsbedingungen für sich reklamieren, dürfen dies nicht länger zulassen“, so Minister Schneider. Selbst beim statistischen Vergleich von Frauen und Männern gleichen Alters mit gleicher Ausbildung und demselben Beruf im gleichen Betrieb sei ein Lohnunterschied von 12 Prozent festzustellen, sagte Guntram Schneider. „Gerade Arbeitgeber stehen hier in der Pflicht. Sie müssen zu einer diskriminierungsfreien Lohngerechtigkeit beitragen. Das ist eine gemeinsame Verpflichtung von Betriebsleitungen und Betriebsräten.“

Ausführlicher Bericht "Faire Arbeit - gleicher Lohn für Frau und Mann"

Fotoaktion "Ich bin für faire Arbeit und gleichen Lohn, weil..."

Präsentationen:

Prof. Dr. Ute Klammer (Frauen bekommen weniger Lohn - dahinter steckt System)

Dr. Gesine Fuchs (Das Klima für den Wandel schaffen - Initiativen für Entgeltgleichheit in der Schweiz)

Dr. Andrea Jochmann-Döll (Instrument gegen Entgeltungleichheit: Der EG-Check)

Dr. Heiner Dribbusch (Entgeltungleichheit im LohnSpiegel)

 

Bilder-Impressionen