Mindestlohn wirkt!

Leiharbeit und Werkverträge

Kein Missbrauch bei Leiharbeit und Werkverträgen!

Viele Leiharbeiter arbeiten zu wesentlich schlechteren Bedingungen als Stammbeschäftigte. Werkverträge werden genutzt, um Personalkosten zu sparen und Arbeitnehmerrechte zu umgehen. Eine gesetzliche Neuregelung ist deshalb dringend erforderlich.

 
Mindestlohn wirkt!
Fachtagung "Minijobs" 23.03.2017 Berlin Bild: Michel Koczy

Minijobs

Minijobs sind keine Arbeitsverhältnisse 2. Klasse!

Minijobber haben die gleichen Rechte wie vergleichbare Teilzeit- und Vollzeitbeschäftigte. Sie haben Anspruch auf bezahlten Urlaub, Feiertage und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Auch für Minijobs gilt der allgemeine gesetzliche Mindestlohn von 8,84 €.

 
Schwarzarbeit bekämpfen

Schwarzarbeit

Schwarzarbeit bekämpfen!

Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung verhindern fairen Wettbewerb. Schwarzarbeit ist Wirtschaftskriminalität und wird vom Land NRW auf verschiedenen Ebenen bekämpft.

 
Faire Löhne

Faire Löhne

NRW setzt sich ein für faire Löhne und unterstützt

  • die Umsetzung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns,
  • der tariflichen Mindestlöhne nach dem Arbeitnehmerentsendegesetz,
  • allgemeinverbindlich erklärte Tarifverträge,
  • die Entgeltgleichheit von Frauen und Männern
 

Mindestlohn wirkt vor allem bei niedrigen Tarifgehältern

Arbeitnehmer in Niedriglohnbranchen profitieren vom Mindestlohn: Laut Statistischem Bundesamt ist seit seiner Einführung 2015 der Verdienst in den unteren Tarifgruppen deutlich angestiegen. Am stärksten haben die unteren Tarifgruppen im Gastgewerbe profitiert.

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Anteil der atypisch Beschäftigten in NRW ist weiter hoch

Knapp ein Viertel (22,7 Prozent) der Beschäftigten in Nordrhein-Westfalen arbeitet in einem atypischen Arbeitsverhältnis. Das zeigen Zahlen, die die amtliche Statistikstelle IT-NRW jetzt veröffentlicht hat. Als atypisch beschäftigt gelten befristete oder Teilzeitbeschäftige mit bis zu 20 Wochenstunden, Leiharbeiter/innen oder geringfügig Beschäftigte.

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Leiharbeit geht auf die Gesundheit - Fehlzeiten sind länger!

Nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) geht Leiharbeit nicht nur mit unsicheren Lebensverhältnissen einher, sondern auch mit erhöhten Fehlzeiten. Danach waren Leiharbeiter/innen in Deutschland im vergangenen Jahr durchschnittlich 20,3 Tage und damit 5,6 Tage mehr krankgeschrieben als die Beschäftigten der übrigen Branchen.

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Fall des Monats - Logistik-Branche: Rumänischer Fahrer wird um den Lohn betrogen!

In unserer Rubrik "Fall des Monats" stellen wir Einzelschicksale aus der Beratungsarbeit der Projekte "Arbeitnehmerfreizügigkeit fair gestalten!" und "Faire Mobilität" vor. Die Fälle sind beispielhaft für die Praktiken vieler Unternehmen im Umgang mit Beschäftigten aus Osteuropa.

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Leiharbeit nimmt weiter zu!

Die Leiharbeit hat nach Zahlen der Bundesregierung in den vergangenen Jahren deutlich zugelegt. Im Dezember 2016 gab es fast eine Million Leiharbeitskräfte, 4,4 Prozent mehr als 2015. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Fraktion DIE LINKE hervor. Seit 2003 hat sich die Zahl sogar verdreifacht.

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Branchen-Mindestlöhne im Überblick

Neben dem gesetzlichen Mindestlohn gibt es etliche Branchen-Mindestlöhne. Diese werden von Ge­werkschaften und Arbeitgebern in einem Tarif­vertrag ausgehandelt und von der Politik für allgemein verbindlich erklärt. Branchen-Mindestlöhne gelten für alle Betriebe der Branche – auch für die, die nicht tarifgebunden sind.

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2. Betriebsrätekonferenz "Leiharbeit"

2017-09-19 12:30 - 2017-09-20 14:00

IG Metall Haus Berlin Alte Jakobsstraße 149 10969 Berlin

Ausstellung "Faire Arbeit - Fairer Wettbewerb" in Selm

13.11.2017 - 17.11.2017

Volkshochschule Selm, Willy-Brandt-Platz 2, 59379 Selm

Botschafter/innen der Initiative

Initiative

Botschafter/-innen der Initiative

Die Botschafter der Initiative, z.B. Radio- und Sportmoderator Manfred Breuckmann oder Film- und Fernsehschauspieler Heinrich Schafmeister, stehen für NRW als Land der fairen Arbeit.

Erfahren Sie hier mehr über die Botschafter/-innen der Initiative.

 
Aktion zum "Equal Pay Day"
Aktion zum "Equal Pay Day"

Faires Miteinander braucht faire Regeln und gute Vorbilder.

Die Initiative „Faire Arbeit – Fairer Wettbewerb“ hat sich zum Ziel gesetzt, prekäre Beschäftigungsverhältnisse einzudämmen. Niedrige Löhne, Minijobs, Leiharbeit/Werkverträge und Schwarzarbeit sind Kernthemen der Initiative. NRW ist ein wirtschaftlich starkes Land und in unserem Land gibt es viele gute Beispiele für faire Beschäftigungsverhältnisse: Die meisten Betriebe in NRW behandeln ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fair und zeigen, dass faire Arbeit Erfolg und Zukunftsfähigkeit verspricht. Ziel der Initiative ist es, NRW zum Land der fairen Arbeit zu machen und die vielen positiven Beispiele und Vorbilder fairer Arbeit zu verbreiten.

 

 

Neue Trickfilme

"Faire Arbeit - Fairer Wettbewerb"

Die drei kurzen Trickspots beschäftigen sich mit den Themen Minijobs, Leiharbeit und faire Löhne.

 

Ausstellung "Faire Arbeit - Fairer Wettbewerb"

Ausstellung "Faire Arbeit - Fairer Wettbewerb"

Für ein Land der fairen Arbeit!

Wir haben eine neue Seite mit Hintergrundinformationen rund um die Ausstellung "Faire Arbeit - Fairer Wettbewerb". Die Ausstellung kann seit Anfang 2016 landesweit entliehen werden. Mehr erfahren Sie in der Rubrik „Service“ unter
„Ausstellung“.

 
Hotline: 0211 855-3111 Service